Wenn der Winter einbricht, sind Hände und Füße oft die ersten Körperteile, die die Kälte zu spüren bekommen und an denen man friert. Besonders Motorradfahrer müssen versuchen, ihre Finger warm zu halten, denn während der Fahrt bleibt nichts anderes, als die Hände am Lenker zu lassen. Und hierbei können taube Finger zu einem hohen Sicherheitsrisiko werden. Doch zum Glück kann man dem entgegenwirken. Denn es gibt sowohl heizbare Handschuhe wie beispielsweise von Hersteller Rextex, als auch Heizgriffe für Motorräder wie von Saito oder Daytona.
Warme Hände zu kalter Jahreszeit = höhere Sicherheit
So kann man zwar immer noch ins Internet gehen und sich eine Motorradbekleidung-Übersicht auf dem PC anzeigen lassen, um Handschuhe oder andere wärmende Textilien für den Winter zu erwerben. Auch beheizbare Biker-Stiefel sind hier zu finden und diverses Zubehör, das die Fahrt auch bei Kälte zu einem Vergnügen werden lässt. Doch als besonders hilfreich erweisen sich die unterschiedlichen Heizgriffmodelle, die für so gut wie jeden Motorradtypen im Handel erhältlich sind und einfach vom Besitzer des Bikes montiert werden können. Allerdings: Zwar gibt es auch Ausnahmen, doch zahlreiche Varianten weisen nur einen Schalter und zwei Einstellungsmöglichkeiten auf: Aufheizen und Betrieb. Dadurch können zwar zunächst oftmals günstige Preise geboten werden, doch die Haltbarkeit des Schalters mag sich ebenfalls reduzieren.
Es besteht jedoch die Option, in diesem Falle einen verschleißfreien Regler einzubauen und den defekten Schalter zu demontieren, ohne dass gleich ein ganz neues Set Heizgriffe gekauft werden muss. Auch hier hat man die Wahl: zwischen einem Basis- sowie einem Ausbaumodell. Die erst genannte Grundvariante ist überall problemlos verwendbar. Die Kabel sind isoliert und lang genug für Stromversorgung und Steuerung. Feuchtigkeit kann dank einer Isolationsschicht nicht eindringen. Im Normalfall wird dieses Modell in die Seitenverkleidung des Bikes installiert, der Einbau erfolgt via Lüsterklemmen oder Lötung. Wer mehr will, kann sich für eine Ausbauvariante entscheiden und individuell auf eine Buchse und einen Stecker, das so genannte Japan Steckersystem, zurückgreifen. Der drehbare Regler ist hier in ein Plastikgehäuse installiert und kann am Lenker oder im Cockpit angebracht werden.



